Einspeisevergütung für Photovoltaik: Was Sie darüber wissen sollten

Wer Strom aus Photovoltaik gewinnt, erhält eine festgelegte Einspeisevergütung, wenn er den gewonnenen Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einspeist. Seit Jahren sinkt die Einspeisevergütung allerdings, sodass es sich für Besitzer von Solaranlagen mehr lohnt, so viel wie möglich vom eigenen Solarstrom selbst zu verbrauchen.

Strom mittels Photovoltaik zu gewinnen ist in mehrfacher Hinsicht sinnvoll. Man macht sich frei von den steigenden Strompreisen großer Energiekonzerne, außerdem tut man der Umwelt Gutes, indem der CO2-Ausstoß gemindert und die unerschöpfliche Sonnenenergie genutzt wird. Photovoltaik fördert den Ausbau erneuerbarer Energien, was sich auch ganz praktisch in der Einspeisevergütung bemerkbar macht, die man als Betreiber einer Solaranlage monatlich erhält, sobald Solarstrom ins öffentliche Netz fließt.

Einspeisevergütung als Teil des EEGs

Wie hoch die monatliche Einspeisevergütung für Photovoltaik ist, regelt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das EEG wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen, um den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben, also der Energiegewinnung aus Solaranlagen, Wind- und Wasserkraftwerken sowie Biomasse- und Geothermieanlagen. Das Ziel ist, dass die erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2025 einen Anteil von 40 bis 45 Prozent auf dem Markt einnehmen.

Jeder, der Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle erzeugt, darf ihn auch in das öffentliche Netz einspeisen und erhält dafür die Einspeisevergütung. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, diesen Ökostrom über 20 Jahre zu einem festgelegten Preis abzukaufen. Angenommen, man bringt noch im Januar 2018 eine Solaranlage unter zehn Kilowatt Peak Gesamtleistung ans Netz, bekommt man also 20 Jahre lang pro eingespeister Kilowattstunde 12,20 Cent Einspeisevergütung.

Sobald der Ökostrom beim Netzbetreiber ankommt, verkauft dieser ihn an der Strombörse weiter. Allerdings kann der Strom häufig nicht mehr für den Preis vom Netzbetreiber verkauft werden, für den er ihn dem Anlagenbetreiber abgekauft hat. Damit der Netzbetreiber nicht auf dieser Differenz sitzenbleibt, wird sie mit Geldern aus der EEG-Umlage ausgeglichen.

Die EEG-Umlage bezahlt jeder Verbraucher automatisch bei seinen Stromkosten mit. Für das Jahr 2018 wurde sie von der Bundesnetzagentur auf 6,79 Cent pro Kilowattstunde festgelegt, was einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden bedeutet das eine Ersparnis von gerade einmal rund drei Euro.

Photovoltaik macht unabhängig von steigenden Stromkosten

Die EEG-Umlage ist für den Verbraucher nach wie vor einer der größten Kostenblöcke beim Strompreis. Um sich davon unabhängig zu machen, denken viele Verbraucher über Alternativen zum klassischen Haushaltsstrom nach. Photovoltaik ist dabei eine naheliegende Möglichkeit, seinen Strom selbst zu produzieren und von den Vorteilen zu profitieren. Ist die Solaranlage erst einmal auf dem Dach montiert, arbeitet sie über Jahre hinweg nahezu wartungsfrei und der Betreiber kann mit dem Solarstrom einen bedeutenden Teil seines eigenen Stromverbrauchs abdecken. Damit schlagen dank Photovoltaik die steigenden Stromkosten weniger ins Gewicht, außerdem erhält der Solaranlagen-Besitzer die über 20 Jahre hinweg festgeschriebene Einspeisevergütung.

Einspeisevergütung sinkt – was ist zu tun?

So sehr sich die Einspeisevergütung bis vor einigen Jahren als Rendite gelohnt hat – inzwischen ist sie im Abwärtstrend und fährt dadurch kein deutliches Plus mehr auf dem Konto von Solaranlagen-Besitzern ein. Deswegen steht für alle, die ihren Strom privat per Photovoltaik erzeugen wollen, der Eigenverbrauch stärker im Mittelpunkt.

Um den Eigenverbrauch zu optimieren, sollten Verbraucher stromfressende Geräte vor allem dann laufen lassen, wenn die Solaranlage auch Solarstrom produziert. Das ist bei einer klassisch nach Süden ausgerichteten Photovoltaik-Anlage in der Mittagszeit der Fall. Ist die Solaranlage in Richtung Osten und Westen auf dem Dach montiert, sollte der höchste Stromverbrauch in den Morgen- und Abendstunden stattfinden. Außerdem ist auch die Nutzung eines Stromspeichers eine Überlegung wert.

Mithilfe eines Monitoring-Tools lässt sich der optimale Eigenverbrauch noch besser auf die Photovoltaik abstimmen. Moderne Haushaltsgeräte, die sich auch per Smartphone oder PC von unterwegs starten und kontrollieren lassen, erleichtern einen besser abgestimmten Eigenverbrauch zusätzlich. Somit ist man mit einer Solaranlage weniger abhängig von der Einspeisevergütung und profitiert trotzdem vom grünen Solarstrom.

Solaranlage mieten mit MEP Switch Solar

Wer Photovoltaik auf seinem eigenen Hausdach plant, hat die Wahl, eine Solaranlage zu kaufen oder zu mieten. Die Miete einer Photovoltaik-Anlage macht MEP aus München mit Switch Solar möglich. Sie bietet Solaranlagen für Privathäuser mit einer Leistung von 2,03 bis 9,86 Kilowatt Peak an, wodurch alle PV-Anlagen von der EEG-Umlage befreit sind. Mit einer Miet-Solaranlage von MEP kann jeder selbst produzierten Strom via Photovoltaik zu einer monatlich günstigen Miete nutzen.

Kunden mieten bei MEP aber nicht nur eine Solaranlage. Sie erhalten ein komplettes Rundum-sorglos-Paket gleich mit dazu. Von der Beratung über die Montage bis hin zur regelmäßigen Wartung stellt MEP jeden Service zur Verfügung, damit die Photovoltaik-Anlage für mindestens 20 Jahre einwandfrei funktioniert. Auch um eventuell anfallende Reparaturen muss sich der Besitzer keine Sorgen machen; sie werden von geschulten Handwerkern zügig und kostenfrei behoben.

Die Vorteile einer gemieteten Solaranlage von MEP liegen also in der Kostentransparenz und der Unabhängigkeit von stetigen Strompreissteigerungen. So kann jeder ganz einfach selbst einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten.

Interessieren Sie sich für eine Miet-Solaranlage von MEP? Vereinbaren Sie gleich einen Beratungstermin vor Ort.