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Empfehlung

Durch alternative Solarstromspeicher den Eigenverbrauch optimieren

Da Energie von Solaranlagen nicht rund um die Uhr produziert werden kann, steigt der Bedarf an effizienten Stromspeichern. Mit diesem Beitrag möchten wir Sie darüber informieren, welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, um den gewonnen Solarstrom Ihrer Photovoltaikanlage auch zu einem späteren Zeitpunkt optimal zu nutzen. 

Viele Besitzer von Photovoltaikanlagen speisen noch heute ihren selbstproduzierten Solarstrom in das öffentliche Netz ein. Der Ertrag dafür ist allerdings gering: Momentan beträgt die Einspeisevergütung gerade einmal 12 Cent pro Kilowattstunde. Es ist also kein Wunder, dass viele Hauseigentümer nach einem geeigneteren Weg suchen, die grüne Energie aus ihrer Solaranlage selbst zu nutzen.

Mit Smart-Home-Systemen selbstproduzierte Energie optimal nutzen

Am einfachsten ist es, das eigene Zuhause mit Smart-Home-Systemen auszustatten. Sie bieten die Möglichkeit, Haushalts- und Unterhaltungstechnik so zu vernetzen, dass sie ferngesteuert via Apps zu steuern sind. Im Handumdrehen können Licht, Wärme & Co. koordiniert werden – mit positivem Effekt auf die Energiebilanz.

Das Optimum können Sie dann mit Smart-Home-Systemen erreichen, wenn Sie die großen Energieverbraucher wie Waschmaschine oder Trockner in den Zeiten laufen lassen, in denen Ihre Solaranlage gerade Strom produziert. Dafür koppeln Sie die Geräte einfach mit Ihrer Solaranlage. Der Vorteil hinter der Vernetzung: Sie betreiben Ihre Geräte mit Ihrer Solarenergie und nur der Strom, der gerade nicht benötigt wird, wird in das reguläre Netz eingespeist.

Solarstromspeicher: Sonnenenergie auch dann nutzen, wenn die Solaranlage nicht produziert

Noch einfacher ist es, die überschüssige Solarenergie zuhause zu speichern und dann darauf zuzugreifen, wenn die Solaranlage nur noch wenig oder gar keine Energie produziert. Dies spielt vor allem in der Abenddämmerung oder nachts eine wichtige Rolle. Seit ein paar Jahren sind dafür die entsprechenden Geräte auf dem Markt. Der Preis für einen Stromspeicher sollte allerdings nicht unterschätzt werden: Für ein gewöhnliches Einfamilienhaus muss mit Anschaffungskosten zwischen 5.000 und 15.000 Euro je nach Kapazität gerechnet werden.

Experten gehen jedoch davon aus, dass die Preise für Solarstromspeicher mit Lithium-Ionen-Technologie jährlich im Durchschnitt um 18 Prozent sinken werden.

Sonnenenergie im E-Auto nutzen

Eine gute Alternative zum typischen Speicher sind Elektroautos. Der Strom, der im Haushalt keine Verwendung findet, wird nicht mehr in das Netz eingespeist, sondern lädt Ihr E-Auto. Das Fahrzeug dient quasi als mobiler Speicher. Auf einfachste Art und Weise haben Sie so die Sonnenenergie aus Ihrer Solaranlage in Leistung auf der Straße umgewandelt. Mit bis zu 4.000 Euro Kaufprämie werden momentan E-Autos auch von der Bundesregierung gefördert – noch bis Ende 2019 können Käufer davon profitieren. Ein guter Ansporn für diejenigen, die die eigene Sonnenenergie nutzen wollen und in verschiedenen Lebensbereichen einen wertvollen Beitrag zur Förderung Erneuerbarer Energien leisten möchten.