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Durch alternative Solarstromspeicher den Eigenverbrauch optimieren

Da Solarenergie nicht rund um die Uhr produziert werden kann, steigt der Bedarf an effizienten Stromspeichern. Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen Informationen bieten, wie die Zukunft der Solarenergie aussehen wird und wie Sie die Nutzung und somit die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage optimieren können.  

 

Viele Photovoltaikbesitzer speisen noch heute ihren selbstproduzierten Solarstrom in das Angebot der Energieversorger ein. Was es ihnen bringt? Momentan beträgt die Einspeisevergütung gerade einmal 12 Cent pro kWh. Es ist also kein Wunder, dass sich viele Besitzer von Solaranlagen nach einem geeigneten Weg erkundigen, wie sie ihre grüne Energie besser nutzen können. Am einfachsten ist es, das eigene Zuhause mit Smart Home Systemen auszustatten. Sie bieten die Möglichkeit, Haushalts- und Unterhaltungstechnik so zu vernetzen, dass sie ferngesteuert via Apps genutzt werden können. Im Handumdrehen können Licht, Wärme & Co. koordiniert und so Energie gespart werden. Das Optimum können Sie dann mit den Smart Home Systemen erreichen, wenn Sie die großen Energieverbraucher wie Waschmaschine oder Trockner dann laufen lassen, wenn Ihre Solaranlage gerade Strom produziert. Der Vorteil dabei: Sie betreiben Ihre Geräte mit ihrer Solarenergie und nur der Strom, der gerade nicht benötigt wird, wird in das reguläre Netz eingespeist.

 

Mit Smart Home Systemen selbstproduzierte Energie optimal nutzen

 

Noch einfacher ist es natürlich, die überschüssige Solarenergie zuhause zu speichern und dann darauf zuzugreifen, wenn die Solaranlage nicht mehr oder nur wenig Energie produziert. Dies spielt vor allem in der Abenddämmerung oder Nachts eine wichtige Rolle. Erste Hersteller von Stromspeichern bieten bereits entsprechende Produkte für den Verbraucher an. Momentan ist die Qualität jedoch noch nicht hoch genug und zusätzlich sind die Stromspeicher auch noch viel zu teuer was sie für den normalen Haushalt überflüssig macht. Der Preis für eine Batterie lag Ende 2016 noch bei ca. 1.300 Euro (ohne MwSt) pro kWh Leistung. Ein Gängiger Speicher für ein Einfamilienhaus kostet also zwischen 4.000 und 15.000 Euro. Experten gehen aber davon aus, dass die Preise jährlich im durchschnittlich um 18 Prozent sinken werden.

 

Sonnenenergie im E-Auto nutzen

 

Eine gute Alternative zum typischen Speicher bieten Elektroautos. Der Strom, der im Haushalt keine Verwendung findet, wird nicht mehr in das Netz eingespeist, sondern lädt Ihr E-Auto. Es wird Ihnen also ein mobiler Speicher geboten. Auf einfachste Art und Weise haben Sie so die Sonnenenergie aus Ihrer Solaranlage in Leistung auf der Straße umgewandelt. Mit 4.000 Euro Förderung werden momentan E-Autos auch von der Bundesregierung unterstützt. Aktuelle Prognosen besagen, dass wir bis zum Jahr 2020 mindestens eine Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen finden werden. Bis 2030 sollen es sogar sechs Millionen sein. Entstanden sind diese Prognosen in Zusammenhang mit den Plänen für die Energiewende die durch erneuerbare Energien wie Solar, Wind & Co. erreicht werden soll.