Lohnt sich eine Solaranlage?

Magazin
28.01.2018

Unabhängigkeit und Umweltschutz – Besitzer von Solaranlagen können sich gleich doppelt freuen, wenn sie ihren Strom über Photovoltaik beziehen. Wer die Sonne für die Energiegewinnung nutzt, macht sich frei von stetig steigenden Strompreisen und fördert Erneuerbare Energien. Wir geben Antworten auf die drängendsten Fragen rund um die Solaranlage.

Welche Solaranlagen gibt es?

Die dunkelblauen Module auf Hausdächern sind längst zur Gewohnheit geworden. Welchen Zweck sie erfüllen, sieht man allerdings erst auf den zweiten Blick. Denn eine Solaranlage kann verschiedenen Arten der Energiegewinnung dienen. Zum einen kann mit Photovoltaik Strom erzeugt werden, der entweder ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird, oder ganz einfach selbst verbraucht wird. Auch eine Kombination aus beidem ist möglich. Zum anderen sind die Module in der Lage, das Haus mit Warmwasser zu versorgen. In dem Fall spricht man von Solarthermie. Dank einer thermischen Solaranlage sparen die Besitzer also einen Teil ihrer Heizkosten ein.

Wofür sich Hausbesitzer letztlich entscheiden, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. In jedem Fall sind die hohen Kosten beim Kauf einer Solaranlage zu bedenken. Weil für viele die Investition zu teuer ist, haben sich in den vergangenen Jahren auch Solaranlagen-Mietmodelle auf dem Markt etabliert. Bei der MEP können Sie schon ab 49 Euro pro Monat eine Photovoltaikanlage mieten, Rundum-sorglos-Paket inklusive. Für Sie als Kunde entstehen also keine hohen Anschaffungs- und Instandhaltungskosten.

Einspeisen oder selbst verbrauchen?

Wer seine Solaranlage zur Stromerzeugung nutzt, muss abwägen, ob das Einspeisen oder der Eigenverbrauch sinnvoller ist. Jeder, der den Strom seiner Photovoltaikanlage ans öffentliche Netz abgibt, erhält pro Kilowattstunde Geld vom Staat. Das wird durch die sogenannte Einspeisevergütung geregelt.

Aufgrund der immer weiter sinkenden Einspeisevergütung ist ein hundertprozentiges Einspeisen des Stroms aber nicht mehr unbedingt lohnenswert. In den letzten Jahren ist es für Hausbesitzer interessanter geworden, eine Photovoltaikanlage montieren zu lassen, um den erzeugten Strom abgabefrei selbst zu verbrauchen. Das ist bei kleineren Anlagen mit einer Leistung von maximal zehn Kilowattpeak der Fall, wie sie meistens auf den Dächern von Ein- oder Zweifamilienhäusern installiert werden.

Was tun mit überschüssig produziertem Strom?

Strom aus Sonnenenergie wird dann gewonnen, wenn die Sonne auch scheint. In der Mittagszeit, wenn sie am höchsten steht, wird am meisten Energie produziert. Allerdings sind die Bewohner des Hauses in dieser Zeit nicht unbedingt vor Ort, um den Strom auch sofort zu verbrauchen. Dieser Aspekt wird in einer Wirtschaftlichkeitsberechnung berücksichtigt, die ein Fachmann von MEP bei der Planung einer Solaranlage durchführt.

Stromspeicher sind eine Möglichkeit, um die gewonnene Energie zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Allerdings sind die Geräte nach wie vor sehr teuer, in der Anschaffung belaufen sich die Kosten auf 5.000 bis 15.000 Euro je nach Kapazität. Auch hier muss errechnet werden, ob die Investition rentabel ist.

Eine weitere Möglichkeit ist, die Solaranlage mit intelligenten Haushaltsgeräten zu vernetzen. Für viele Hersteller von Waschmaschinen, Kühlschränken und Co. ist das längst keine Zukunftsmusik mehr. Wurde ausreichend Strom produziert, kann per App die Waschmaschine gestartet werden. Dadurch gelingt eine optimale und effiziente Nutzung der selbstproduzierten Energie.

Damit Sie Ihren produzierten Solarstrom bestmöglich selbst nutzen können, baut MEP schon jetzt intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter bei jeder neuen Solaranlage ein. Verbunden mit einem Monitoring Tool hilft es, die Energie effizient zu nutzen und die Stromkosten dafür dauerhaft zu senken.

Mit einer Solaranlage sich und der Umwelt Gutes tun

Egal, ob sich Hausbesitzer für die Eigennutzung oder das Einspeisen entscheiden, Solaranlagen haben in verschiedenen Bereichen einen großen Nutzen: Die Anlagenbetreiber machen sich unabhängig von den stetig steigenden Strompreisen externer Energieversorger. Seit Jahren werden die Preise angehoben – mit einer Photovoltaikanlage kann ein Teil der teuren Strompreise durch günstigen Strom aus Sonnenenergie ersetzt werden.

Außerdem leisten Solaranlagen-Besitzer einen Beitrag zur Energiewende. Durch Photovoltaik auf dem eigenen Hausdach fördern sie Erneuerbare Energien und setzen damit ein Zeichen gegen die Verwendung von Strom aus fossilen und atomaren Brennstoffen, die den schädlichen Klimawandel vorantreiben.

Die Vorteile einer Miet-Solaranlage

Wer sich für die Miete einer Solaranlage von MEP entscheidet, muss sich nicht einmal um teure Reparaturarbeiten und Wartungskosten Gedanken machen. Wenn innerhalb der 20-jährigen Mietzeit Teile der Photovoltaikanlage Schaden nehmen sollten, ersetzt MEP sie kostenlos und unverzüglich. Auch eine regelmäßige Wartung der PV-Anlage ist in der Miete inbegriffen. Damit genießen Sie ein komplettes Rundum-sorglos-Paket.

Ein weiterer Vorteil der Miet-Solaranlage von MEP: Während der Strompreis kontinuierlich steigt, haben Sie mit einer gemieteten Solaranlage 20 Jahre lang volle Kostenkontrolle, denn der Mietpreis bleibt über die gesamte Laufzeit hinweg konstant. Schon nach wenigen Jahren wird sich die Ersparnis durch die Nutzung selbst erzeugten Solarstroms auch in Ihrem Geldbeutel bemerkbar machen. Gleichzeitig erfährt Ihr Haus durch die Montage einer Solaranlage eine nicht zu vernachlässigende Wertsteigerung.

Fast jedes Dach ist für eine Solaranlage geeignet

Häuser mit einem Satteldach eigenen sich in den meisten Fällen für eine Solaranlage. Optimal ist ein Neigungswinkel des Daches von rund 35 Grad, kleine Abweichungen können mit der Unterkonstruktion ausgeglichen werden. Die allgemeine Annahme, dass sich die Montage einer Photovoltaikanlage nur dann lohnt, wenn sie auch direkt nach Süden ausgerichtet werden kann, stimmt nicht unbedingt.

Je nachdem, wann der meiste Strom im Haushalt verbraucht wird, kann auch eine Ausrichtung der Solaranlage nach Osten und Westen sinnvoll sein – nämlich dann, wenn tagsüber niemand zu Hause ist und stromfressende Geräte vor allem am Morgen und am Abend laufen. Überschüssiger Strom, der nicht im gleichen Moment verbraucht wird, fließt ins öffentliche Netz – der Nutzen durch die sinkende Einspeisevergütung ist geringer als der Vorteil durch den Eigenverbrauch des Solarstroms. Daher sollte die Ausrichtung der Photovoltaikanlage – soweit möglich – von einem Experten auch immer danach beurteilt werden, zu welcher Tageszeit der Strombedarf eines Haushalts am größten ist.

Wenn Sie sich unverbindlich über das Solaranlagen-Mietmodell von MEP informieren möchten, können Sie einen Termin vor Ort mit einem unserer Berater vereinbaren. Er prüft, ob eine MEP Solaranlage zu Ihnen und Ihrem individuellen Stromverbrauch passt und sieht sich die örtlichen Gegebenheiten genau an. Jetzt gleich einen Beratungstermin vereinbaren!

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