Ökostrom auf dem Vormarsch – mit einer eigenen Solaranlage einen Beitrag leisten

Magazin
25.01.2018

2019 wird das bisher teuerste Stromjahr aller Zeiten und auch 2020 können Verbraucher nicht auf eine Entlastung bei den Strompreisen hoffen. Selbst wenn die EEG-Umlage minimal sinken wird, spürbar wird das im Abschlag letzten Endes wohl nicht sein, denn stattdessen soll verstärkt in den Ausbau von Stromtrassen investiert werden. Welche Alternativen hat der Verbraucher?

Bis zum Jahr 2025 sollen 40 bis 45 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien erzeugt werden. Dass dieses Ziel zum Greifen nah ist, zeigen aktuelle Auswertungen: Schon heute wird laut Fraunhofer ISE gut 40 Prozent unseres Stroms mit Wind- und Solarenergie, Wasserkraft und Biomasse produziert. Um diesen Anteil weiter auszubauen, muss in neue, nachhaltige Kraftwerke investiert werden. Das hierfür benötigte Geld bezahlt der Endverbraucher – und zwar in Form von steigenden Energiekosten.

Strom so teuer wie nie zuvor

So setzt sich der Strompreis aktuell zusammen: 

  • Erzeugung/Vertrieb: 7,39 Cent
  • Netzentgelte, Messung, Abrechnung: 7,39 Cent
  • KWK-Umlage: 1,00 Cent
  • EEG-Umlage: 6,40 Cent
  • §19 StromNEV-Umlage: 0,30 Cent
  • Stromsteuer: 2,05 Cent
  • Umsatzsteuer: 4,86 Cent
  • Konzessionsabgabe: 1,66 Cent

= Strompreis 2019 von 31,05 Cent/kWh
(Quelle: https://www.stromauskunft.de)

Verbraucher sollten regelmäßig ihre Stromrechnung prüfen und Preise vergleichen, um überhöhte Stromtarife zu vermeiden. Und wer einen Beitrag zu Energiewende leisten möchte: So gut wie alle Energielieferanten bieten inzwischen zusätzlich Ökostrom an. Für Umweltbewusste ist der Wechsel zur grünen Energie also kinderleicht.

Grünen Strom mit einer Solaranlage selbst produzieren

Noch effektiver ist es, Grünstrom selbst zu produzieren. Das geht ganz einfach mit der eigenen Solaranlage auf dem Dach. Für alle, die eine teure Einmal-Investition scheuen, gibt es inzwischen Solaranlagen zur Finanzierung als sorgenfreie Alternative. 

Dazu stellt sie umweltbewussten Hausbesitzern modernste Technik zur Verfügung, um den Strom der Solaranlage effizient zu nutzen. Intelligente Stromzähler zeigen die Daten in einem Monitoring Tool übersichtlich an. So kann jeder seinen eigenen Stromverbrauch im Auge behalten. Überschüssiger Strom, der im Haushalt keine Verwendung findet, wird ins öffentliche Netz eingespeist. Für die Einspeisung erhält der Solaranlagenbesitzer vom Staat eine Vergütung.

Wie hoch die Einspeisevergütung ist, hängt vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage ab. Auch wenn der Beitrag stetig sinkt: Bei Anmeldung der Solaranlage wird die Höhe für 20 Jahre festgesetzt.

Für Zeiten, in denen Ihre Solaranlage keinen Strom produziert, also am späten Abend oder frühen Morgen, hat MEP auch eine Lösung: Mit dem MEP GrünStrom Vertrag ist es möglich, zusätzlich zum Solarstrom nachhaltige Energie zu beziehen.

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