Solarstrom mit vernetzten Haushaltsgeräten noch besser nutzen

Magazin
31.01.2018

Solarstrom ist in mehrerlei Hinsicht großartig: Er macht unabhängig, ist unerschöpflich und schont die Umwelt. Deswegen möchten Solaranlagen-Besitzer so viel wie möglich aus der Photovoltaik herausholen. Am besten geht das mit vernetzten Haushaltsgeräten, die immer dann laufen, wenn gerade der meiste Solarstrom da ist.

 

Solarstrom zu produzieren ist heutzutage kinderleicht. Ob zur Finanzierung oder zum Kauf: Die Möglichkeiten, eine eigene Solaranlage auf dem Hausdach zu haben, sind vielfältig. Deswegen ist Solarstrom für jeden, der unabhängig und umweltfreundlich handeln möchte, eine realisierbare Alternative zu teurem Strom aus fossilen Brennstoffen.

Solarstrom optimal selbst verbrauchen

Aber mit der reinen Montage und Installation einer Solaranlage ist es noch nicht getan. Der gewonnene Solarstrom muss auch sinnvoll genutzt werden, damit nicht zu viel davon in das öffentliche Energienetz fließen muss – schließlich sinkt die Einspeisevergütung seit Jahren und eine hohe Rendite ist davon nicht mehr zu erwarten. Besser ist es, so viel vom eigenen Solarstrom wie möglich zu verbrauchen. Wer seinen Stromverbrauch auf die Zeiten am Tag, an denen die Solaranlage am meisten produziert, abstimmt, kann optimal vom eigenen Ökostrom profitieren. Am einfachsten ist das mit Haushaltsgeräten, die sich vernetzen lassen.

Intelligente Hausgeräte, die vernetzt werden können, machen es leichter, energiesparend zu leben. Voraussetzung dafür ist, dass Waschmaschine, Spülmaschine und Co. eine WLAN-Funktion besitzen. Mit der dazugehörigen App kann die Maschine dann vom Smartphone, PC oder Tablet aus gesteuert werden. Das kann man sich für den effektiven Verbrauch des Solarstroms zunutze machen. Sobald die Sonne scheint und die Solaranlage ausreichend Strom produziert, startet man die Haushaltsgeräte, je nachdem, wie viel Energie im Moment zur Verfügung steht und egal, wo man sich gerade befindet.

Einige Solaranlagen sind inzwischen mit einem Monitoring-Tool verbunden. Es zeigt – ebenfalls über eine App – die aktuelle Leistung der Solaranlage an und hilft, den Überblick über den produzierten Solarstrom zu behalten. Damit lässt sich der ideale Zeitpunkt für das Starten stromfressender Geräte besser abpassen und genau in den Zeitraum legen, wenn die Solaranlage gerade den meisten Strom produziert.

Was tun, wenn die Geräte nicht zu vernetzen sind?

Wenn die Haushaltsgeräte nicht mit WLAN ausgestattet sind, gibt es noch eine andere Möglichkeit, die Effizienz des Stromverbrauchs zu steigern, nämlich mit der Startzeitvorwahl. Gerade, wenn die Solaranlage in der Mittagszeit den meisten Strom liefert und man nicht zuhause sein kann, erleichtert der Timer die optimale Nutzung. Man muss lediglich die Waschmaschine befüllen und die Startzeit festlegen, dann fängt das Gerät zum voreingestellten Zeitpunkt von selbst mit dem Waschvorgang an. So kommt man nicht nur im Handumdrehen zu sauberer Wäsche, sondern auch zu einer perfekten Strombilanz.

Stromspeicher als Alternative

Auch ein Stromspeicher ist eine Möglichkeit, den Solarstrom effektiv zu nutzen. Mit dem Stromspeicher kann die Energie zu einem späteren Zeitpunkt verbraucht werden, wenn die Solaranlage gerade keinen oder zu wenig Strom produziert. Für ein Einfamilienhaus muss man mit Anschaffungskosten zwischen 5.000 und 15.000 Euro rechnen, je nachdem, wie hoch die Kapazität ausfallen soll. Da die Kosten für Stromspeicher aber seit Jahren sinken, ist in naher Zukunft mit deutlich besseren Preisen zu rechnen.

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