Welche Unterlagen müssen an den Netzbetreiber gesendet werden?

Magazin
04.07.2018

Produziert die Photovoltaikanlage mehr Solarstrom, als eigentlich im Haushalt benötigt, wird der überschüssige Anteil in das Stromnetz des Netzbetreibers (Energieversorgungsunternehmen) eingespeist. Hierfür erhält der Solaranlagenbesitzer vom Netzbetreiber eine Einspeisevergütung. Damit die Einspeisevergütung auch erfolgen kann, müssen zuvor bestimmte Unterlagen an den Netzbetreiber gesendet werden. Welche Unterlagen und einzelnen Schritte bis zur Einspeisevergütung erforderlich sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

1. Anmeldung der Photovoltaikanlage beim Netzbetreiber

Im ersten Schritt muss die Erstanmeldung der Solarstromanlage beim Netzbetreiber erfolgen. Zusätzlich müssen einige Unterlagen an den Netzbetreiber versendet werden. Welche Unterlagen genau benötigt werden, ist bei dem Netzbetreiber zu erfragen. In der Regel sind folgende Unterlagen mindestens notwendig:
– Antrag zur Einspeisevergütung und Anmeldung der Solaranlage
– Datenblätter der Photovoltaikanlage (wie z.B. technische Beschreibung)
– Ein Lageplan Ihres Grundstücks (aus dem Lageplan muss die Lage der Photovoltaikanlage und des bestehenden Netzanschlusses bzw. Hausanschlusskastens hervorgehen)
– Konformitätserklärung für den Wechselrichter
– Inbetriebsetzungs-Protokoll

 

Der Solaranlagenanbieter MEP aus München übernimmt für Sie die Erstanmeldung sowie die Einreichung der geforderten Unterlagen, sodass Sie sich hierbei um nichts kümmern müssen.

2. Prüfung der Netzanschluss-/Einspeisemöglichkeit

Der Netzbetreiber prüft bei Erhalt des Antrags den Netzanschluss- bzw. die Einspeisemöglichkeit. Das bedeutet, dass der Netzbetreiber ermittelt, wie Ihre Solaranlage sicher in das Netz integriert wird.

3. Ergebnis der Prüfung

Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist festgelegt, dass die Reaktion des Netzbetreibers auf den Antrag nicht länger als acht Wochen dauern darf. Sie erhalten in diesem Zeitraum das Ergebnis der Prüfung per Post zugesandt. In der Einspeisezusage bzw. Netzverträglichkeitsprüfung ist aufgelistet, unter welchen Bedingungen Ihre Solaranlage an das Netz angeschlossen werden darf. Bei Photovoltaikanlagen bis zu einer Größe von 10 kWp sind meistens keine speziellen Bedingungen oder Einschränkungen vorhanden.

4. Einspeisezusage unterschrieben zurücksenden

Bei einigen Netzbetreibern muss die Einspeisezusage von dem Solaranlagenbesitzer und Grundstückseigentümer als Bestätigung unterschrieben werden. Die unterschriebene Einspeisezusage senden Sie anschließend bitte zurück an Ihren Netzbetreiber.

5. Beigefügte Unterlagen ausfüllen

Außerdem hängen der Einspeisezusage weitere Unterlagen zur Einspeisevergütung bei, die von Ihnen ausgefüllt werden müssen. Damit Sie die Einspeisevergütung auch erhalten können, werden Sie unter anderem nach einer Bankverbindung gefragt. Bitte senden Sie die Unterlagen ausgefüllt an den Solaranlagenanbieter MEP, damit dieser die technischen Informationen vervollständigen und anschließend an den Netzbetreiber zurückschicken kann.

Sind diese Schritte erfolgt, müssen Sie die Solaranlage noch bei der Bundesnetzagentur anmelden. Dann steht einer Einspeisevergütung nichts mehr im Wege. Da die Einspeisevergütung jedoch immer weiter sinkt, lohnt es sich häufig mehr, den Eigenverbrauch des Solarstroms zu erhöhen. Hierfür eignet sich auch ein zusätzlicher Speicher. Damit speichern Sie Ihren überschüssigen produzierten Solarstrom und können ihn auch dann nutzen, wenn die PV-Anlage gerade keine Energie erzeugt.

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