Worauf beim Kauf eines Solarstromspeichers achten?

Magazin
22.06.2018

Mit einer Solarbatterie speichern Sie Ihren nicht verbrauchten Strom der Solaranlage und können diesen dann auch nach Sonnenuntergang, wenn die Photovoltaikanlage keinen Strom mehr produziert, verwenden. Dadurch erhöhen sich Ihr Eigenverbrauch und die Wirtschaftlichkeit Ihrer Solaranlage. Doch worauf sollten Käufer eines Solarstromspeichers achten?

Nachdem die Solarbatterien vor einigen Jahren noch fast unerschwinglich waren, ist die Anschaffung durch gesunkene Preise mittlerweile sinnvoll geworden. Für kleine Photovoltaik-Stromspeicher bis zu 10 kWh sind die Kosten seit 2013 um 40 Prozent gesunken. Dennoch müssen Interessierte beim Kauf mit 5.000 bis 15.000 Euro rechnen – je nachdem, für welche Kapazität und Technologie sie sich entscheiden.

Welche Solarstromspeicher gibt es?

Im Wesentlichen unterscheidet man bei Batteriespeichern für eine Photovoltaikanlage zwischen Blei- und Lithium-Ionen-Akkus. Speicher mit Lithium-Ionen-Technologie bringen einige Vorteile mit: Sie halten ca. 7.000 Ladezyklen aus und damit fast doppelt so viele wie Blei-Akkus. Außerdem haben Lithium-Ionen-Akkus einen wesentlich höheren Wirkungsgrad. Ähnlich verhält es sich bei der Entladetiefe.

Unter dem Wirkungsgrad versteht der Fachmann das Verhältnis von aufgenommener zu abgegebener Energie. Wird ein Stromspeicher entladen, entstehen immer Verluste in der Elektronik und in den Batteriezellen, daher kann der Wirkungsgrad nie bei 100 Prozent liegen. Bei Blei-Akkus liegt er bei etwa 85 Prozent, Lithium-Ionen-Akkus haben einen höheren Wirkungsgrad von ca. 95 Prozent. Die Entladetiefe zeigt an, wie viel Energie der Stromspeicher abgibt: Eine Batterie kann nie zu 100 Prozent entladen werden, denn dadurch würde sie geschädigt. Lithium-Ionen-Akkus entladen sich bis zu 90 Prozent, Blei-Akkus können mit einem Wert von 65 Prozent hier nicht mithalten.

Bei den Lithium-Ionen-Batterien gibt es mehrere Unterarten, die sich hinsichtlich der eingesetzten Elektrode unterscheiden. Häufig werden sogenannte Lithium-NCM Zellen eingesetzt. Diese haben jedoch in punkto Sicherheit einen Nachteil, da sie empfindlich auf Überladen oder Überhitzen des Speichers reagieren. Schlimmstenfalls kann es dann zum Brand kommen. Sogenannte Lithium-Eisenphosphat-Akkus bieten hier mehr Sicherheit: Sie sind robuster und reagieren auf hohe Temperaturen nicht so empfindlich. Die mechanische Belastbarkeit ist ebenfalls höher. Deswegen sind Lithium-Eisenphosphat-Akkus im Vergleich die qualitativ hochwertigsten Speicher.

Wie groß sollte mein Speicher sein?

Neben der Entladetiefe, dem Wirkungsgrad und der Anzahl der Ladezyklen spielt das Speichervolumen beim Kauf eines Stromspeichers eine entscheidende Rolle. Die Kapazität sollte immer am Stromverbrauch und an der Größe der Solaranlage ausgerichtet werden.

Der Speicher sollte groß genug sein, um einen Haushalt vom Abend bis zum nächsten Morgen mit Solarstrom zu versorgen. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von ca. 4.500 Kilowattstunden (kWh) ist meist eine Speichergröße von ca. 6 kWh ausreichend.

Wo kann ich einen Speicher kaufen?

Über Ihren Solaranlagen-Anbieter, so auch bei MEP, erhalten Sie meist direkt im Beratungsgespräch nähere Informationen zu einem Speicher. MEP bietet bei den Speichern die beste Lithium-Eisenphosphat-Technologie an und zudem optional ein Schutz- sowie ein Service- und Wartungspaket für je 20 Jahre. So gehen Sie kein Risiko ein, müssen keine unvorhergesehenen Extrakosten für mögliche Reparaturen zahlen und haben dauerhaft einen voll funktionierenden Solarstromspeicher.

Selbstverständlich werden Sie zunächst von MEP individuell beraten, ob bei Ihnen ein Stromspeicher sinnvoll ist und welche optionalen Pakete sich anbieten. Nähere Informationen dazu, wann ein Speicher für die Solaranlage ratsam ist und wie es sich mit der Einspeisevergütung verhält, finden Sie auch in diesem Ratgeberartikel.

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