Wozu wird der Wechselrichter für die Solaranlage benötigt?

Magazin
11.05.2018

Ob zum Betrieb von handelsüblichen 230V-Geräten im Auto, für Beleuchtungen oder für die Nutzung von Photovoltaik – Anwendungen für Wechselrichter (auch „Wandler“, engl. Inverter) gibt es jede Menge. Die Nutzung von Solarenergie hat sich dabei zu einem Schwerpunkt der Wandler Technik entwickelt. Um zu verstehen, wie die Wandler funktionieren, finden Sie hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema.

Wofür wird der Solaranlagen-Wechselrichter benötigt?

Einfach erklärt macht ein Wechselrichter den erzeugten Solarstrom für den Endverbraucher nutzbar.

Die Solarzellen der Photovoltaik-Anlage erzeugen Gleichstrom, Haushaltsgeräte benötigen dagegen Wechselstrom. Der Unterschied zwischen Gleich- und Wechselstrom liegt in den Bewegungen der Elektronen (Ladungsträger). Im Gleichstrom bewegen sich diese mit der gleichen Menge in die gleiche Richtung, wohingegen sich im Wechselstrom die Richtung sowie die Stärke in regelmäßigen Abständen ändert. Wechselstrom hat den Vorteil, dass er sich leicht über weite Strecken übertragen und auf andere Stärken anpassen lässt. Das Problem der verschiedenen Stromarten lösen Solar-Wechselrichter: Sie wandeln den Gleichstrom der Solaranlage in Wechselstrom um und machen ihn damit im Haushalt nutzbar. Diesen Vorgang nennt man auch DC-AC-Wandlung.

Welchen Wert gibt der Wirkungsgrad an?

Der Wirkungsgrad eines Wechselrichters gibt an, wie viel des gewonnenen Stroms nach der Umwandlung noch nutzbar ist. Häufig weist ein Wechselrichter einen Wirkungsgrad von 98 % auf. Das bedeutet, dass 2 % des gewonnenen Stroms bei der Umwandlung verloren gehen.

Welche anderen Funktionen haben Solaranlagen-Wechselrichter?

Neben der Umwandlung haben diese Geräte noch andere wichtige Aufgaben. Das Stromnetz ist ein äußerst sensibles System. Um einen Netzzusammenbruch oder eine Netzüberlastung zu vermeiden, überwacht der Wechselrichter regelmäßig die Spannung und Frequenz im Netz.

Außerdem verfügt jeder Wechselrichter über eine Kommunikationsschnittstelle zur Photovoltaikanlage. Hier wird die Spannung, Stromstärke und die aktuelle Leistung der Anlage überwacht. Störungen können so schnell identifiziert werden.

Wovon hängt der Preis eines Wechselrichters ab?

Je mehr Module die Solaranlage aufweist, desto leistungsstärkerer muss der Wechselrichter sein. Daher hängt der Preis von der Anlagengröße und der Qualität ab. Bei einigen Anbietern, wie z.B. bei dem führenden Solaranlagenanbieter MEP, ist der Wechselrichter im Preis inbegriffen. 

Wie kann man die umgewandelte Energie nutzen?

  • Wenn die Photovoltaikanlage nicht genügend Energie erzeugt, wird der zusätzlich benötigte Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen.

 

  • Wenn dagegen die Erzeugung größer ist als der Verbrauch, werden die Überschüsse direkt in das Netz eingespeist und der Anlagenbetreiber erhält eine Einspeisevergütung.

Am Beispiel eines MEP Wechselrichters werden im folgenden Video weitere Funktionen veranschaulicht:

Jetzt kostenfrei informieren
Jetzt kostenfrei informieren
Jetzt kostenfrei informieren

Jetzt kostenfrei informieren