Wofür wird der Wechselrichter bei der Solaranlage benötigt?

Magazin
27.07.2018

Ein Wechselrichter wird für jede Solaranlage benötigt, um den neu produzierten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln. Nur so kann der Strom für Geräte, die mit Wechselstrom betrieben werden, genutzt oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Einfach gesagt wandelt der Wechselrichter den erzeugten Solarstrom für den Endverbrauchter in nutzbaren Strom um. Finden Sie hier die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Wechselrichter.

Sehen Sie im Video alle Funktionen rund um den Wechselrichter

Wechselrichter sind auch unter dem Namen Inverter bekannt und gehören zur Gruppe der Stromrichter (zusammen mit Umrichtern und Gleichrichtern). Handelsübliche Solarzellen der Photovoltaik-Anlage erzeugen Gleichstrom, Haushaltsgeräte hingegen benötigen aber Wechselstrom. Der Unterschied zwischen Gleich- und Wechselstrom liegt in den Bewegungen der Elektronen (Ladungsträger). Im Gleichstrom bewegen sich die Elektronen stets in die gleiche Richtung, wohingegen sich im Wechselstrom die Richtung sowie die Stärke in regelmäßigen Abständen ändert. Wechselstrom hat den Vorteil, dass er sich leicht über weite Strecken übertragen und auf andere Stärken anpassen lässt. Das Problem der verschiedenen Stromarten lösen Solar-Wechselrichter: Sie wandeln den Gleichstrom der Solaranlage in Wechselstrom um und machen ihn damit im Haushalt nutzbar. Diesen Vorgang nennt man auch DC-AC-Wandlung.

Sie möchten eine Solaranlage?

Lassen Sie sich kostenfrei und unverbindlich beraten

Jetzt informieren

Welche Wechselrichter gibt es?

Es wird zwischen zwei Arten von Wechselrichtern unterschieden:

  • Selbstgeführte Wechselrichter
  • Fremd- oder netzgeführte Wechselrichter

Selbstgeführte Wechselrichter (z.B. für Inselsysteme) erzeugen eine Wechselspannung. Mit eigener Taktfrequenz können Sie daher mit selbstabschaltbaren Ventilen ausgestattet werden.
Soll der Strom aber in das öffentliche Netz eingespeist werden, muss eine Synchronisation der Taktfrequenz erfolgen. Dies können wiederum fremdgeführte Wechselrichter, die über eine Kommutierungsblindleistung verfügen und auf eine Wechselspannung im Netz angewiesen sind.

Wie wählen Sie den richtigen Wechselrichter?

Die Form und Größe Ihrer Solaranlage spielen bei der Wahl des Wechselrichters eine entscheidende Rolle. In Bezug auf den produzierten Strom muss sichergestellt sein, dass die Kapazität des Wechselrichters ausreichend ist. Natürlich ist auch die Qualität des Wechselrichters und deren Wirkungsgrad nicht außer Acht zu lassen, denn qualitativ hochwertige Wechselrichter speisen insgesamt mehr produzierten Strom in das Netz ein.

Sie möchten eine Solaranlage?

Lassen Sie sich kostenfrei und unverbindlich beraten

Jetzt informieren

Welche weiteren Funktionen hat ein Wechselrichter?

Zusätzlich zur Umwandlung des Stroms haben Wechselrichter noch eine wichtige Aufgabe: Wird zu viel Strom ins Netz eingespeist, kann dies zu einem Netzzusammenbruch oder einer Netzüberlastung führen. Um dies zu vermeiden, überwacht der Wechselrichter regelmäßig die Spannung und Frequenz im Netz.
Des Weiteren kommuniziert der Wechselrichter über eine Kommunikationsschnittstelle mit der Photovoltaikanlage. Alle wichtigen Nennleistungen der Solaranlage werden überwacht, wie die Spannung, Stromstärke und die aktuelle Leistung der Anlage. Eine Störung kann auf diese Weise schnell identifiziert werden.

Was kostet ein Wechselrichter?

Der Preis des Wechselrichters ist abhängig von der Größe der Solaranlage sowie von der Qualität. Bei einigen Anbietern von Solaranlagen, wie zum Beispiel bei der MEP aus München, sind die Wechselrichter bereits im Preis inbegriffen.

Unsere Solaranlagen-Berater sind für Sie da!

Berater finden
Jetzt kostenfrei informieren
Jetzt kostenfrei informieren
Jetzt kostenfrei informieren

Jetzt kostenfrei informieren