Zählertausch bei der Solaranlage: Alles was Sie darüber wissen müssen

Magazin
20.07.2018

Damit eine Photovoltaikanlage erfolgreich in Betrieb genommen werden kann und Sie Ihren überschüssigen produzierten Solarstrom in das Netz einspeisen können, ist ein Zählertausch notwendig. Welche verschiedenen Zähler es gibt und was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie hier.

Warum muss bei der Solaranlage ein Zähler getauscht werden?

Jeder Haushalt hat ohnehin einen Bezugszähler, mit welchem der Strom gemessen wird, der beim Netzbetreiber „eingekauft“ wird. Wozu ist dann ein Zählertausch bei der Nutzung einer Solaranlage notwendig?

Seit dem Erneuerbare Energie Gesetz 2009 (EEG) sind Netzbetreiber in Deutschland verpflichtet, Solarstrom gegen eine Einspeisevergütung abzunehmen. Die Einspeisevergütung wird mit einem festen Wert pro Kilowattstunde und Anlagengröße gezahlt. Derzeit liegt sie zum Beispiel bei 12,20 Cent/kWh bei Photovoltaikanlagen bis zu einer Größe von 10 kWp. Damit die Einspeisevergütung genau errechnet werden kann, muss also bekannt sein, wie viel Solarstrom in das öffentliche Netz eingespeist wird. Hierfür ist ein sogenannter Einspeisezähler notwendig.

Eine gute Alternative ist der Zweirichtungszähler, da er die Funktion vom ohnehin vorhandenen Bezugszähler und des notwendigen Einspeisezählers vereint. Daher wird er meistens bei Solaranlagen installiert, so auch bei dem Photovoltaik-Anbieter MEP aus München. Der Zweirichtungszähler misst sowohl den Anteil vom eingespeisten und selbst verbrauchten Solarstrom als auch den bezogenen Strom des Netzbetreibers. Besonders praktisch ist, dass er an der Stelle des bisherigen Bezugszählers montiert werden kann und so weniger Platz einnimmt als zwei einzelne Zähler.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Bei einigen Netzbetreibern muss vor dem Zählertausch zusätzlich ein Zählerschrankumbau erfolgen. Die Bestimmungen für den Zählerschrankumbau sind von Netzbetreiber zu Netzbetreiber unterschiedlich. So schreiben einige Netzbetreiber zum Beispiel eine besondere Anordnung der Bauteile im Zählerschrank vor. Die jeweiligen Bestimmungen für den Zählerschrank erfragen Sie bitte bei Ihrem Netzbetreiber.

Wie hoch sind die Kosten für einen Zähler?

Die Gebühren liegen bei Einspeise-, Bezugs- und Zweirichtungszählern bei circa 100 Euro pro Jahr, weichen aber je nach Netzbetreiber ab. Auch bei dem Zählerschrankumbau variieren die Preise. Bei MEP erhalten Sie zu attraktiven Konditionen einen Zählerschrankumbau. Egal ob Kauf, Finanzierung oder Miete der Solaranlage – hier finden Sie das richtige Modell für Ihr Zuhause!

Was bedeuten die verschiedenen Werte auf dem Zweirichtungszähler?

Dies kann nicht allgemeingültig beantwortet werden, da die Werte auf den unterschiedlichen Zählermodellen nicht gleich angezeigt werden. Häufig stehen auf dem Zweiwegezähler die Werte „1.8.2.“, „2.8.0“ oder auch „(r)“ zum Beispiel für die Einspeisung. Die Bedeutung der einzelnen Werte, die auf dem den Zähler angezeigt werden, können der technischen Beschreibung und Betriebsanleitung des Zählers entnommen werden. Ein Beispiel hierfür finden Sie in dem Kundenportal des Solaranlagen-Anbieters MEP.

Nachdem der Zähler getauscht wurde, der Wechselrichter an den Zählerschrank angeschlossen ist und ein möglicherweise notwendiger Zählerschrankumbau stattgefunden hat, kann Ihre Solaranlage in Betrieb genommen werden und Sie genießen grünen, unabhängigen Strom von der Sonne.

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